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ARTIKEL
 
Kunst darf nicht im stillen Kämmerlein verkümmern



Gronau (HM) - Der Leine-Kunst-Kreis ist eine Gruppe von zehn Künstlern aus dem Raum Gronau-Alfeld. Der noch junge Verein, der sich 1990 gründete, will in diesem Bereich Kunst produzieren, fördern, zeigen. Und er kann bereits Erfolge verzeichnen: Im Alfelder Lutherhaus und in der Fredener Zehntscheune stiessen ausgestellte Exponate auf die Anerkennung des Fachpublikum und riefen bei vielen Besuchern uneingeschränkte Bewunderung hervor. Die dritte Gemeinschaftsausstellung konnte am Sonntagvormittag im Gronauer Museum mit begleitenden Worten von Karsten Mentzendorff, Waldemar Tenne und Friedrich Klingeberg eröffnet werden.


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Nicht nur für das stille Kämmerlein
Leine-Kunst-Kreis lädt zur Ausstellung im Gronauer Museum ein
Gronau (jg) In der dritten Ausstellung des Leine-Kunst-Kreises soll ein interessantes Rahmenprogramm mit Musik und Theater am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr im Museum der Stadt Gronau (Leine) die Eröffnung begleiten
Seit 1990 existiert der Leine-Kunst-Kreis. Zehn Künstler aus dem Altkreis Alfeld haben sich zum Ziel gesetzt, Kunst nicht nur für das stille Kämmerlein und für erlauchte Kreise, sonern für uns alle zu machen.
Die Gruppe drängt in die ffentlichkeit. Zwei Ausstellungen, die erste 1990 im Lutherhaus in Alfeld, die zweite 1991 in der Fredener "Zehntscheune", haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gefunden.
Einen vergleichbaren Erfolg wünschen sich die Initiatoren: Detlef Bartels (Gronau), Susanne Glüsen-Paulmann (Rheden), Francoise Gubba (Rheden), Regina Hein (Alfeld), Rainer Herrmann (Alfeld), Rolf Knust (Alfeld), Karsten Menzendorff (Wallenstedt), Rudi Mitzlaff (Alfeld), Bernd Schwetje (Alfeld) und Evi Thurnberger (Alfeld) auch dieses Jahr.
Das Thema der Ausstellung "Der Mensch in seiner Umwelt" erlaubt eine Vielzahl von Motiven, die von den Künstlern mit einer ganzen Palette von Stilrichtungen und Techniken umgesetzt werden.
Da gibt es liebevoll und genau gearbeitete realistische Aquarell-, Farbstift- und Federzeichnungen, lockere und spannende Impressionen in unterschiedlichen Techniken, kraftvolle und mutige Arbeiten in expressiver und abstrakter Manier.
Gefühlsstarke, teils dramatisch-expressionistische Arbeiten, surrealistische Ölgemälde, fröhliche und farbintesive Seidenmalereien, Cartoons, Plastiken und außergewöhnliche Schmuck- und andere Metallarbeiten machen Lust auf mehr.
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Ausstellung des Leine-Kunstkreises eröffnet

 In der dritten Ausstellung des Leine-Kunst Kreises begleitete am vergangenen Sonntag im Gronauer Museum ein interessantes Rahmenprogramm mit Musik und Theater die Eröffnung.
Seit 1990 existiert der Leine-Kunst Kreis. Zehn . . .
 Die Gruppe Leine-Kunst Kreis nimmt nicht jeden auf der malt, schnitzt, zeichnet oder fotografiert. Die Arbeitsproben werden kritisch beurteilt, hinterfragt und durch mehrheitliche Entscheidung gewürdigt. Karsten Menzendorff umschreibt die treibende Kraft in der Gruppe mit dem Bewußtsein über Etwas, das den Künstler zum Ausdruck zwingt. Der Drang mitzuteilen in einem Zustand von Freude, der empfundenen Trauer oder einer Vision, macht jedes Bild zu einem Unikat. Das Bewußtsein von und über die Menschen in ihrem Umgang mit sich und der Umwelt ist seit Urzeiten ein Grundkonsenz unter Künstlern und eine der Grundvoraussetzungen zum Malen. Da muß eine Botschaft rüberkommen, da muß mitgeteilt werden, wenn das Herz voll ist.
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Interessante Ausstellung
Gronau - Rüdiger Brede und Detlef Bartels laden am Wochenende, 9./10. März, jeweils ab 11.30 Uhr zu einer interessanten Ausstellung in das Haus Hopfenberg 6 in Gronau ein. Die beiden Gronauer zeigen Skizzen und Bilder (hauptsächlich Portraits).
 
 
 
Vielseitigkeit in den Vordergrund gestellt

Junge Gronauer Künstler zeigen Exponate

Gronau (akw) - Am vergangenen Wochenende luden die beiden Künstler Rüdiger Brede und Detlef Bartels zur Ausstellung ihrer Kunstwerke ein. Beide arbeiten seit gut einem Jahr zusammen. "Das macht mehr Spaß, fördert den gegenseitigen Meinungsaustausch und dient der Entwicklung neuer Ideen und Techniken", lautet überseinstimmend die Meinung. Davon, daß es weder an Ideen noch Phantasie mangelt, konnten sich die Besucher überzeugen.
Die ausgestellten Skizzen und Bilder wurden in vielen verschiedenen Techniken erstellt: Kohle und Bleistift, Kreide und Öl. Aber auch moderne Techniken wie das Airbrushverfahren und die schon seit 250 v.Chr. bekannte Marmorierungstechnik werden angewandt.
"Selbstverständlich nehmen wir auch Aufträge entgegen, seien es nun Portraits oder die Umsetzung von Fotos in ein Kunstwerk", informieren die beiden Künstler. Und darauf, daß man sich dabei vielseitig in dem großen Repertoire Bredes und Bartels orientieren kann, ließen unter anderem auch die vielfältigen Darstellungsweisen schließen, die von naturnah bis zum Surrealismus reichen. Einseitigkeit lassen die beiden jungen Männer nicht gelten. Ihr Reichtum liegt nicht nur im Können, sondern auch in der Vielseitigkeit.

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"Alles ist möglich"
"Atelier am Park" in Gronau eröffnet
Gronau (rh) - "Für alles offen" zeigten sich nach eigenen Worten die Betreiber des "Ateliers am Park", das am Freitag eröffnet wurde: Detlef Bartels und Rüdiger Brede wollen in den Räumen am Hopfenberg 6 vor allem eine weitere Möglichkeit in Gronau schaffen, Künstler und kulturell engagierte Menschen ihre Arbeiten vorstellen zu lassen.
Eine Beschränkung wird es dabei nicht geben. Ob Bilder, Fotografien, Vorlesungen, Literatur - "alles ist möglich", betonen die beiden "Atelier"-Macher.
Das erste, etwas längere Monatsprogramm gestalten sie ausschließlich mit ihren eigenen Werken. Und auch hier gilt: Gemachtwird, was Spaß bringt und gefällt. Auf eine Stilrichtung möchten sie sich nicht festlegen. Hauptsächlich Öl- und Airbrush-Arbeiten sind neben Apuarellen diesmal zu sehen -"querbeet eben", sagt Detlef Bartels. Beim Besuch der LDZ/NP-Redaktion stand vor dem Eingang ein schickes Motorrad, zusätzlich veredelt durch Bartels´ Airbrush-Fähigkeiten: "Das macht viel Arbeit, aber auch viel Spaß".
Neben Kunst bieten Rüdiger Brede und Detlef Bartels noch exclusive Raum- und Wohngestaltung an. Dabei wird mit speziellen Techniken gearbeitet, um besondere Effekte zu erzielen.
Geöffnet ist das Atelier jeweils an den Wochenenden: freitags von 15 bis 21 Uhr, sonnabends von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.
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"Eiszeit - Auszeit"
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Politkunst von der Peripherie
Künstlerstammtisch "Artothek" erstmalig im Haus der Niederlande
Von Gerhard H. Kock

Münster. Die Kunst aus der Peripherie rückt ins Zentrum. Nachdem sich die Künstlervereinigung "pArt96" aus Albachten gegenüber dem Kaiserhof am Hauptbahnhof ein festes Ausstellungsdomizil organisiert hat, ist jetzt zum erstenmal der münsterische Künstlerstammtisch "Artothek" aus Kinderhaus mit einer Ausstellung vertreten. Die 17 Künstlerinnen und Künstler zeigen Skulpturen, Installationen, Grafik und Malerei. Für die Jahresausstellung haben sich die Kunstschaffenden das Thema "Eingegrenzt-Ausgegrenzt" gegeben und mit ihren unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten in Kunstwerke umgesetzt. Und damit tritt viel Nachdenkliches und Politisches zutage.
Natürlich gibt es auch gefälliges wie die bunte Seiden- und Glasmalerei von Mechthild Verstege, die auf hübsche Weise mit der farbigen Decke im Krameramtshaus korrespondiert. Auch die Blumen-Malerei von Rosel Weßel oder Ursula Rasing sowie die "Fassaden" von Hilde Smolins betreiben das gefällige Spiel mit Form und Farbe.
Überwiegend hat das vorgegebene Thema "Eingegrenzt-Ausgegrenzt" die Künstler aber zu kritischen Arbeiten veranlasst. Mitten im Raum steht auf einer Stele die Installation "Ausgegrenzt (Schengen)" von Andreas Laugensen, der die Bewegungsfreihet innerhalb Europas angesichts der abgeschotteten Außengrenzen mit zwiespältigen Augen betrachtet. Ebenfalls mit Flüchtlingsdruck aus afrika beschäftigt sich Kinga Optenhövel, in seiner aufgeschlitzten Leinwand "Lampedusa". Dass derselbe Künstler ein Gemälde mit dem Titel "Gelassenheit" zeigt, auf dem sich in schönstem naturalistischen Stil ein alter Mann eine Pfeife ansteckt, belegt die Spannweite, der künstlerischen Ausdrucksformen. Auch Monika Averdunk "Monavi" bewegt in ihrer scheinbar harmlosen geometrischen Landschaft das Politische, konkret die arpartheid in Südafrika.
Die Gruppe "Artothek" gründete sich im Jahr 2000. Die Mitglieder der Gruppe sehen ihr Gestalten als hauptberufliche Tätigkeit an, sind aber auch nebenberuflich tätig und entsprechend nur zeitlich eingeschränkt aktiv. Die sich daraus ergebende Mischung aus unterschiedlicher Professionalität ist gewollt.
Die "Artothek"-Jahresausstellung ist bis zum 29. April werktags von 12 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 16 Uhr im Haus der Niederlande, alter Steinweg 6/7, zu sehen. Über Ostern sind die arbeiten ebenfalls am Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und -montag von 10 bis 16 Uhr zu sehen. Weitere Informationen: Bodo Treichler, Tel: 530 98 45.

Videonachrichten von WN-TV auf westfaelische-nachrichten.de/wntv

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Steinfurt im Blick des Malers

Steinfurt im Blick des Malers
Kunst in der AOK

Burgsteinfurt - "Farbe ist für mich wie Luft zum Atmen" sagt Rüdiger Brede, Maler und Künstler aus Ochtrup. Der gebürtige Hannoveraner hat seine Leidenschaft und sein Hoby zum Beruf gemacht. Farbenprächtig und aus dem speziellen Blickwinkel des Künstlers gemalt gibt es zum Beispiel ein Bild über Steinfurt.
Zu sehen sind dieses und viele andere zurzeit in der Geschäftsstelle der AOK an der Alexander-König-Straße. "Ich lasse mich von vielen Materialien inspirieren und zwinge sie in die Form meiner persönlichen Illusion" erläutert Rüdiger brede seine Herangehensweise. Seine Künstlerjahre, die er in intensivem Selbststudium durchlebte, teilt er in eineVielzahl unterschiedlicher Projekte wie zum Beispiel da produktive Jahr, Atelier am Park, Farbe - Form - Gestaltung, Kunst und Dienstleistung und Leipzig.
Rüdiger Brede arbeitet mit Kreide, Öl und Kohle. Entsprechend vielfältig und unterschiedlich sind auch die werke, die bis Ende april bei der AOK in Steinfurt zu sehen sind.

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stimmungsvolle Lanschaften
Unterschiedlich haben dieMitglieder des Kunstvereins Steinfurt das Thema "Blühende" Landschaften aufgenommen. Hier die Arbeit "Blühende Gesichterwelt" von Rüdiger Brede. Fotos: (Drunkenmölle)

Stimmungsvolle Landschaften

Burgsteinfurt - Kunstkritik bemisst sich an dem, was ausgestellt wird, nicht an der guten Absicht dahinter. Auch dann, wenn Kunst sich als besonders provokant geriert. So jedenfalls hat das am Sonntagmorgen bei der Ausstellungseröffnung des Steinfurter Kunstvereins "Blühende" Landschaften der Künstler Wolfgang Huss gesehen. Huss erläutert das Konzept der Veranstalter mit einer Metapher: "Butter zu kneten" sei mit großen Hieben verbunden, bis das Ergebnis in einer schönen goldgelben Form genießbar vorläge. Und mit dem Blick auf diese Mitgliederausstellung meinte er, dass es den Mitgliedern dieses Mal darauf ankäme, zu zeigen, dass Kunst eine Funktion haben könne. Nämlich eine politische.
So nimmt der Titel der Ausstellung Bezug auf Helmut Kohls Äußerung zu den prognostizierten blühenden Landschaften im Osten. Dass er damit nichts Neues erzählte, war ihm klar, jedoch bemisst sich das Ergebnis dieser Schau nicht am Gestern anderer Ausstellungen zu diesem Thema, sondern an den Arbeiten der vorwiegend in Steinfurt lebenden Kunstschaffenden.
Insgesamt sind 50 Werke zu sehen. Landschaften werden in vielfacher Form gezeigt. Elegische Blumenfelder neben kraftvollen, farbenprächtigen Acrylbildern wechseln sich mit kühlen Fotostudien ab. Ein beachtlicher Querschnitt, der auch auf die unterschiedliche Zusammensetzung von Kunstschaffenden im Kunstverein verweist. Stimmungslandschaften mit einigen bedeutungsschweren Motiven sind ebenfalls vertreten. Als sehr modern erscheinen die Arbeiten des Fotokünstlers Michael Lohmann. Seine Fotografien besitzen die Distanz zum Gegenstand um ihn wie inszeniert wirken zu lassen. Kalkulierte eiläufigkeit, die schockieren kann.
>> Die Schau "Blühende" Landschaften ist bis zum 10. Mai jeweils samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr im Huck-Beifang-Haus geöffnet.
VON ANNEGRET ROSE
 
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Un-art-ige Bilder für Steinfurt
Burgsteinfurt - "Un-art-ig" wollen sie sein, die elf Maler, die sich auf Einladung des Kunstvereins am 17. Mai an einer Aktion der besonderen Art im Gewerbegebiet Sonnenschein beteiligten. Sie können drei al vier Meter große Holzwänden frei gestalten und dabei gewinnen. Eine Jury (Siglinde Waterkamp, Hedwig Seegers, und ein Vertreter der Handwerkskammer Münster) vergibt Preise im Wert von 250, 150 und 100 Euro an die ersten drei Preisträger. Die elf Werke sollen nach der Gewerbeschau in Steinfurt aufgestellt werden. Die Besucher des Gewerbegebietes können dafür am 17. Mai Vorschläge machen, wie Marie-Luise Biesterfeld, Vorsitzende des Kunstvereins, gestern auf dem Gelände der Firma Raue erläuterte. Mit dabei waren einige Künstler, die sich teilweise von der Größe der Fläche, die sie gestalten werden, beeindruckt zeigten. Farbe und Holzwand stellt die Firma Raue zur Verfügung.Folgende Künstler machen mit: Michael Minnebusch, Heyko Prass, Brigitte, Willi und Rebecca Bäumer, Melanie Thiemann (alle Steinfurt), Maria rusis (Rosendahl), Uwe Dresemann (Greven), Rüdiger Brede (Ochtrup), und Detlef Bartels (Hildesheim).
 
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Unartiges beim Maimarkt"

Burgsteinfurt Den Begriff "unartig" verbindet so mancher mit Kindern. Der Kunstverein Steinfurt definiert das Wort beim Maimarkt der Gewerbegemeinschaft Sonnenschein neu.

Zehn Künstler, unter anderem aus steinfurt, Ochtrup und Greven, schaffen am Sonntag, 17. Mai, jeweils ein richtig "unartiges" Kunstwerk. Zur Verfügung steht jedem der Akteure eine drei mal vier Meter große grundierte Holzplatte. Von 10 bis 16 Uhr haben die Künstler Zeit, diese Platten unartig zu gestalten.
Jury
Um 17 Uhr begutachtet eine Jury, bestehend aus Siglinde Waterkamp, Hedwig Seegers und einem Mitglied der Handwerkskammer Münster die Exponate. Den drei Erstplatzierten winken Geldpreise: Für den Sieger gibt es 250 Euro, der Zweitplatzierte bekommt 150 Euro, der Dritte 100 Euro.
Marie-Luise Biesterfeld vom Kunstverein: "Beim Maimarkt werden wir das Publikum befragen, wo wir mit den fertigen Werken in Steinfurt etwas verschönern können. Frei nach dem Motto: 'Bilder suchen ein Zuhause'."
Doch zuerst müssen die Bilder gemalt werden - auf dem Gelände der Firma Lackiertechnik Raue. Warum sich dasUnternehmen engagiert, erklärt Firmenchef Heinz-Bernd Raue: "Weil Farbe für uns dazu gehört. Ich bin selber Mitglied im Kunstverein, habe allerdings nur wenig Zeit, mich künstlerisch einzubringen. Aber hier und da habe ich doch eine gute Idee." Die Kunstaktion "unartig" sei als Nachfolger der Aktion "Abgefahren" zu sehen, erklärt Heinz-Bernd Raue.
Von Raue stammt das Motto der Veranstaltung. Er stellt auch kostenlos das Grundmaterial zur erfügung: Farbe und Pinsel. Raue: "Acryl und Fassadenfarbe, Rolle oder Spachtel, alles ist erlaubt." Doch darauf will sich Michael Minnebusch, einer der beteiligten Künstler, nicht verlassen. "Ich bringe auf jeden Fall noch was mit."
Was genau Minnebusch auf die Platte bringt, das will er noch nicht verraten. "Das wird sich aus der laufenden arbeit ergeben." Zwar übe er zu Hause für sein Kunstwerk, "aber auf einer kleineren Fläche. Das ormat in Burgsteinfurt sprengt ja wirklich den Rahmen."Was Minnebusch an der Aktion des Kunstvereins Steinfurt besonders gefällt? "Das Thema 'unartig'.

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bearbeitet am 16.11.2010 - © atelierampark B